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Mit Islammethoden gegen den Islam

Zur Vorhersage von Mark Steyn: Europa ist am Ende
http://de.danielpipes.org/article/4130

Englischer Originaltext: Europe is Finished, Predicts Mark Steyn

Auszug aus Pipes über Steyn:

"Der für alles sorgende Staat machte die Europäer zu Kleinkindern, die sich um Pseudofragen wie den Klimawandel sorgen, während die Männer feminisiert werden.

Dies führte zu einem Kollaps des Vertrauens, das im Gegenzug „zivilisatorische Erschöpfung" erzeugte, die die Europäer für den Kampf um ihren Lebensstil unvorbereitet sein ließ.

Weil sie in einer Zeit der demographischen, politischen und kulturellen Schwäche dort ankommen, verändern die Muslime Europa grundlegend. „Der Islam hat die Jugend und die Willenskraft, Europa hat das Alter und den Sozialstaat." Anders ausgedrückt: „Der vormoderne Islam besiegt das postmoderne Christentum." Ein Großteil der westlichen Welt, sagt Steyn schlichtweg voraus, „wird das 21. Jahrhundert nicht überleben und ein großer Teil wird praktisch noch zu unseren Lebzeiten verschwinden, darunter viele, wenn nicht die meisten europäischen Staaten". Dramatisch fügt er hinzu: „Es das Ende der Welt ist, die wir kennen". Soweit Pipes.

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Das Ende sehen auch wir kommen. Aber wir können in der Übernahme der islamischen Vermehrungspolitik keine Rezept zur Rettung Europas erblicken.

Der Sozialstaat kastrierte die Männer, nahm ihnen „die meisten der Kernfunktionen des Erwachsenenlebens" ab, was beim Zeugungsinstinkt anfängt. Seit etwa 1980 ging die Geburtenrate in den Keller, was für eine ungenügende Grundlage für die Renten der heutigen Arbeitnehmer sorgt.

Die These ist in der Tat faszinierend. Ganz besonders für Bevölkerungspolitiker und Demographen, die immer schon wussten, dass die Frauen zu wenig Kinder kriegen, und dass „wir“ also mehr Kinder kriegen sollen als wir wollen.

Faszinierend für Männer, die sich immer schon durch die Frauenrechte kastriert fühlten, um ihr kostbarstes Gut gebracht, der Recht der männlichen Kontrolle über das weibliche Gebärpotential. Nichts anderes steht hinter der famosen Analyse. Sie verdient eine nähere Betrachtung ihres Kerns.

Die „Kernfunktion“ der Männer – ihr „Zeugungsinstinkt“, ist also durch den Sozialstaat ihnen geraubt worden. Dabei sollte man doch glauben, der Sozialstaat erlaube auch die Zeugung bei weniger gut Verdienenden, eben wegen der sozialen Absicherungen. Aber was so eine echt männliche Kernfunktion ist, die lässt sich durch verbesserte soziale Situation fürs Kinderzeugen offenbar brechen. Denn was hier den Männern „genommen“ wurde, ist offensichtlich die Möglichkeit, nach Lust und Laune draufloszuzeugen, ob die Frauen das nun wollen oder nicht. So wie in der guten alten Zeit, als es noch keine Verhütungsmittel gab in Frauenhand und unsere Grossmütter noch gebären mussten wie die Moslemfrauen.

Da hatten die Männer noch ihre „Kernfunktion“ der Kontrolle über die Frauen, die ihnen heute entzogen ist. Interessant, dass Steyn die „Funktion“ der Frauen in diesem markig-kernigen Artikel mit keinem Wort erwähnt.
Bei der „Kernfunktion“ des Kinderzeugens scheinen nur die Männer beteiligt zu sein, das war schon bei Aristoteles so, wo die weibliche Materia den männlichen Kern zu empfangen hatte. Versteht sich, dass auch bei PI, wo man ein fundamentalistisch katholisches Konzept gegen das Abtreibungsrecht vertritt und Gegenkommentare löscht, die Ansichten von Mark Steyn bei patriarchalen Betonköpfen auf begeisterte Zustimmung von unverhohlen frauenfeindlichen Tönen stossen. Die Bullen scharren förmlich in den Löchern, um die von der Frauenbewegung hart erkämpften Freiheiten wieder hinwegzutrampeln.

Zeugung gegen den Willen der Frauen als männlichen Kernfunktion, soweit so klar. Denn wenn „wir“ mehr Kinder bekommen sollen als wir das zur Zeit tun mit der Geburten-kontrollmöglichkeit, dann sollen die Frauen wohl mehr Kinder bekommen als sie wollen. Man sehnt sich wohl nach dem guten alten ehelichen Vergewaltigungsrecht zurück?

Bis in den Sprachgebrauch gleicht die Mark Steynsche Kernaussage dem katholischen Frauenverteufelungs-vokabular, wie es von Wojtyla bis Ratzinger, von Dyba bis Meisner in Gebrauch war und ist. Abtreibung gleich Holocaust (Meisner), Abscheuliches Verbrechen (Wojtyla),
oder etwas wie der atomkrieg ("Kultur des Todes", Josef Ratzinger zu Weihnachten 2006) –oder die „Todesspirale“ (Steyn).

"Der demographische Zusammenbruch bedeutete, dass sich die einheimischen Völker von Ländern wie Russland, Italien und Spanien am Anfang einer bevölkerungstechnischen Todesspirale befinden."

Es ist die Wachstumswahnideologie, die das Gesundschrumpfen nur in der Entlassungspolitik von Firmen kennt, ansonsten ist es den Vermehrungs-Fetischisten kein Begriff. Vermehrungsstrategie mit Gewalt gehört zum Kernbestand der monotheistischen Religionen, für die die Frauen ein Mittel zum Zweck der „Reproduktion“ sind – auch in der linken Religion sind sie das noch, die noch 1994 die Geburtenkontrolle in der Dritten Welt als „Genocid“ verteufelte, wie noch an der Weltbevölkerungskonferenz in Kairo, im Verein mit Islam und Vatikan. Die Allianz besteht bis heute. Und Steyn, eigentlich kein Prophet des Islam, merkt nicht, wessen Süppchen er da kocht?

Es sind urpatriarchale Positionen, die er hier vertritt und die er ausgerechnet als Rezept anbietet gegen das Konzept der Islamisierung. Aber sie erfüllen dieses Konzepts, mit dem sie in Konkurrenz stehen. Man kann den Teufel nicht mit Beelzebub austreiben. Hier wird die Zwangsgebärdoktrin der Vermehrungsreligionen aufgeboten gegen eine Gebär-
zwangsreligion des totalen Sexualterrors, den Islam, mit dem „wir“, nämlich die Frauen, nach Ansicht dieser Herren in Gebärwettstreit treten sollen. Pikant. Sonst sind „wir“ ja meist nicht gemeint, wenn es „wir" heisst. Und hier eben auch nicht, sondern der Zeugungsinstinkt der Männer soll aktiviert werden, ohne das „wir“ gefragt wären. „Wir“ tauchen hier gar nicht auf.

Das Zwangsvermehrungsmodell der Frauenversklavungs-religion Islam gibt offensichtlich das Modell ab, mit dem die westlichen Frauen es im Wettstreit aufnehmen sollen, wenn es nach dieser Herrenart geht. Denn überall, wo sie Frauen die Geburtenkontrolle selber in der Hand haben und nicht unter patriarchalem Druck und Sexualterror stehen, sinkt die Geburtenrate. Die Frauen wollen offenbar nicht so wie sie sollen. Dagegen wird der männliche „Zeugungsinstinkt“ aufgerufen! Frauenrecht ist Feminisierung der Männer?! Mann möchte die Gesellschaft wieder mehr maskulinisieren? Noch nicht genug Gewalt?

Statt die Vermehrungsrate der Moslems und ihren offenkundigen Grund, den Religionsterror gegen die Frauen, ins Visier zu nehmen und ein globales Konzept der Menschenrechte für die Frauen dieses Kulturmilieus ins Auge zu fassen, überlegt man, wie man auch die westlichen Frauen dazu bringt, mit den entrechteten Moslemsfrauen um die Wette zu gebären.

Statt Stop dem Zwangsvermehrungswahn soll er angekurbelt werden. Wettgebären analog Wettrüsten – das ist das einzige, was dem patriarchalen Hirn einfällt als Antwort auf die islamische Gewaltexpansion, die auf der religiös legitimierten sexuellen Gewalt gegen Frauen beruht. Vermehrter Druck auf die Frauen als Reaktion auf den Religionsterror. Die Vermehrungsreligionen führen ihren Dialog über die Frauenkontrolle in stillschweigendem Konsens über ihre Gemeinsamkeiten, sie stehen sich näher als den Ungläubigen, den „Gottlosen“, wie diejenigen, die weniger Glauben haben, heissen. Die patriarchale Front gegen die Frauen trägt den Namen Dialog.

Hätte Europa je den Islam als den Todfeind seiner westlichen Freiheit erkannt, statt diese Gewaltreligion als Freund zu begrüssen und mit offenen Armen ins eigene Haus zu bitten, wie nach 1973 geschehen (wie Bat Ye ’Or es in "Eurabia" beschreibt), hätte es auf den Menschenrechten insbesondere der moslemischen Frauen bestanden als Bedingung für die Aufnahme seiner unheimlichen Gäste, dann müssten sich die demographischen Schlaumeier nicht so die Köpfe zerbrechen, wie man nun auch die europäischen Frauen an die moslemischen Gebär“bräuche“ gewöhnt. Dann hätten sich die Moslemmänner den Menschenrechten fügen müssen. Aber das wollte mann ihrem Zeugungsinstinkt, dessen Narrenfreiheit den Kernbestand dieser Religionstollwut ausmacht, niemals zumuten. Lieber holt man sich den Harem ins europäische Haus, als den Kern des religiösen Sexualfaschismus anzutasten. Da sei der Instinkt der Herrenmenschen vor. Eine Krähe hackt der anderen... das heisst auf Amerikanisch: God does not eat god.
19.1.07 18:08
 



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