persephone

persephone




  Startseite
  Archiv
  Kontakt

 
Freunde
    - mehr Freunde


Links
  DIE SICHEL
  Schariagegner
  Erinnys
  Nebelhorn
  History of Jihad
  The Rushdie Rules


http://myblog.de/rachelch

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Dialog der Gläubigen wider die Ungläubigen

Vom Dialog der Gläubigen wider die Gottlosigkeit

"Die „Verkürzung des Radius von Wissenschaft und Vernunft“ müsse nach dem Zeitalter der Gotteskritik nun selbst dringend in Frage gestellt werden. Denn „eine Vernunft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und Religion in den Bereich der Subkulturen abdrängt, ist unfähig zum Dialog der Kulturen“.

Wie keiner vor ihm nahm er dabei besonders auch die Moslems vor einem entfesselten Säkularismus in Schutz. Die Völker Afrikas und Asiens, rief er noch am Sonntag in München, „bewundern zwar die technischen Leistungen des Westens und unsere Wissenschaft, aber sie erschrecken vor einer Art von Vernünftigkeit, die Gott total aus dem Blickfeld des Menschen ausgrenzt und dies für die höchste Art von Vernunft ansieht, die man auch ihren Kulturen beibringen will.“ Nicht im christlichen Glauben sähen sie ihre Identität bedroht, sondern in der Verachtung Gottes und in jenem Zynismus, der die Verspottung des Heiligen als Freiheitsrecht ansehe.

„Dieser Zynismus ist nicht die Art von Toleranz und kultureller Offenheit, auf die die Völker warten und die wir alle wünschen. Die Toleranz, die wir dringend brauchen, schließt die Ehrfurcht vor Gott ein – die Ehrfurcht vor dem, was dem anderen heilig ist. Diese Ehrfurcht vor dem Heiligen der anderen setzt aber wiederum voraus, dass wir selbst die Ehrfurcht vor Gott wieder lernen.“

Welt 15.9.06 Warum Benedikt mehr als Recht hat
http://www.welt.de/data/2006/09/15/1037691.html

Mit „Recht“ meint der Verfasser des Artikels (Badde) allerdings weniger die islamkritischen Stellen als die Kritik des Unglaubens ...

*** ***** **** **** *** ******* **** *** ******

Die hier wiedergegebenen Zitate aus der Regensburger Rede sind es, die den „Dialog“ der kath. Kirche mit dem Islam inspirieren – gegen die Gottlosen.

Hier wird vor den Errungenschaften der Aufklärung gewarnt, die auch dem Unglauben das Recht erstritten hat, nicht den Gott der Gläubigen anerkennen zu müssen, ein hohes Gut der Freiheit nicht nur zur, sondern auch von der Religion.

Sie steht wieder auf dem Spiel, wenn unter dem Namen des angeblich dem Gott aller Gläubigen, den kein „Gottloser“ mehr ignorieren darf, wieder geschuldeten Respekt nun frischfromm die Ehrfurcht vor dem „Glauben“ eingefordert wird, für dessen Mangel man früher verfolgt wurde. Es sind aber nicht die säkularen demokratischen Humanisten, die die Gläubigen verfolgen... die Tendenz zur Intoleranz entspringt einem anderen Wahrheitsmonopolanspruch, wie ihn nicht nur religiöse, sondern auch andere politische totalitäre Ideologien aufweisen, deren Allerheiligstes immer die eine und alleinige Wahrheit ist, deren Nichtanerkennung den Ungläubigen und Abtrünnigen nicht zugestanden wird.

Die Zeit ihrer Verfolgung ist im Westen zwar vorbei, aber wir werden hellhörig, wenn hier zum Respekt vor dem „Göttlichen“ aufgerufen wird, statt vor den Menschenrechten und der Geistesfreiheit, die auch ohne den Gott der Christenmenschen, an den zu glauben oder nicht uns hoffentlich noch frei steht, ein hohes Gut sein dürfte.

Es ist von Küng bis Benedikt nun Mode geworden, alle humanen Werte als ursprünglich und exklusiv christlich zu deklarieren, wobei sinnigerweise die islamischen "Werte" (welche bitte? Das Recht zur Ermordung der Abtrünnigen?) diesen Christenlehrern noch näher stehen als die humanen Werte der Religionslosen. Wir wiederholen es: Kirchenmänner sind unsere Freunde und Helfer im Kampf gegen den Islam wahrlich wahrlich nicht.

Wir diskriminieren keine Gottgläubigen, aber wir möchten denn doch wissen, w e r bittesehr das so genannte Göttliche, das alles nicht Begreifliche am Universum bezeichnet, denn jeweils definiert und inklusive moralischer Setzungen als verbindlich erklärt für die Gesellschaft auch der Nichtgläubigen. Das Göttliche als ein Unerkennbares lassen wir gerne gelten, aber wo Menschen als Träger seiner „Offenbarung“ auftreten und in seinem Namen auch die Spielregeln für die nicht offenbarungsgläubige Gesellschaft zu definieren sich ermächtigen, da hört unser Respekt vor den Wahrheitsmonopolinhabern als solchen auf und wir möchten auf den Spielregeln der säkularen Demokratie und ihren Glaubensfreiheitsrechten bestehen, auch den „negativen“, die für uns die positivsten sind, die das alte Religionsregime in Europa beendet haben.

Der „Dialog“ mit dem Islam führt es durch diese Hintertür der „Religionsfreiheit“ für den Religionsterror wieder ein. Denn die dialogfreudige Kirche hütet sich, den Islam als den Religionsterror zu benennen, der er ist. Im Gegenteil, sie zollt ihm „Respekt“ und mutet noch den Ungläubigen zu, ihn zu respektieren.

Es gibt keinen kirchlichen Aufruf gegen den islamischen Religionsterror, gegen die Gewaltbotschaften des Koran, gegen das unselige Gewaltvorbild des „Propheten“, gegen die Barbareien der Scharia, keine Warnungen vor diesem Gottesrecht, nur Aufrufe zum „Respekt“ vor der Religion – wie der Benedikts nach den Gewaltausbrüchen gegen die dänischen Karikaturen.

Der Respekt vor den demokratischen Rechten, vor dem Recht der Meinungsfreiheit lässt zu wünschen übrig, wo diese im Chor mit ihren islamischen Verächtern sogleich getadelt werden. Auch bei allen anderslautenden Lippenbekenntnissen zu Demokratie, die man als rein religiös fundiert zu verstehen habe... Zurück zum Gottesstaat?

Wir glauben den Christenmännern nicht, die Demokratie sagen und Religion meinen. Wir haben keine Freunde unter den Verkündern einer Vermehrungsreligion (deren brennendste Sorge der Kontrolle über die Gebärfähigkeit ist, von der aber nichts im Evangelium steht), einer Religion, deren Funktionäre das Frauenrecht der legalen Abtreibung mit dem Atomkrieg in einem Atem nennen. Die Aufrüstung der Vermehrungsreligion gegen die Frauen, die sich mit den Brüdern in Allah einig weiss, läuft auf Hochtouren. Ihr Name ist Dialog. Lug und Trug.

Religionskritik, die nicht den Islam, das Opium der Linken, ins Visier nimmt, verfehlt den Kern der monotheistischen Vermehrungsreligionen. Wenn die Kirchenkritik das Kirchenbündnis mit dem Islam ausklammert, kann sie sich im Dialog, den die Kirche gegen die „Gottlosen“, die "Ungläubigen" führt, wiederfinden. Es sind bekanntlich nicht die Islamverfolgten, denen die Solidarität der islamfrommen Linken gilt. Islamkritiker geben das Feindbild der linken Glaubensgruppe ab.

Wir wissen uns als Ungläubige den Abtrünnigen und Verfolgten des Islam verbunden, mit dem die Kirche einen unseligen Dialog-Pakt geschlossen hat über die Köpfe der DissidentInnen und die Leichen der Frauen. Wir möchten nichts zu tun haben mit einer Kirchenpolitik, deren Zentrale, die zum Holocaust schwieg, noch heute Frauen kriminell verteufelt (Abtreibung und Atomkrieg und Holocaust...der aber zur islamischen Christenverfolgung nichts einfällt als „Respekt“.

Wer respektiert da wen und was! Respekt vor dem Propheten des barbarischen Männerrechts? Respekt vor den Haremsbullen? Respekt vor den legalen Vergewaltigern und Frauenkillern? Respekt vor Allahs Mordaufträgen? Respekt für dem Islam heisst Respekt vor den Gewaltbotschaften des Koran und den Barbareien der Scharia.

Man kann nicht gleichzeitig „gegen Gewalt“ predigen und zum „Respekt“ vor einer Religion aufrufen, in der die Gewalt Gesetz ist. Wir haben die „Liebes“botschaft der mittelalterlichen und modernen päpstlichen Frauenverteufelung vernommen und können nur sagen: Was haben wir mit dieser Herde zu schaffen, die über die Leichen von Frauen in aller Herren Welt hinwegtrampelt, mit „Demokratie“ und „Menschenrechten“ auf den Lippen.

Die Gottesmänner sagen Christus und meinen Frauenkontrollpolitik. Abtreibungsverbot nach Kirchennännermoral, in Konkurrenz zum Islam und seiner gewaltträchtigen frauenschindenden Bevölkerungsexplosion: die beiden Säulen des Männerrechts – Gebärzwang plus Genocid, wie er die patriarchale Geschichte auszeichnet. Massenvermehrung mit Gewalt und Massenzerstörung gehören zum selben Programm, das der Papst verschleiert, indem er nur die eine Seite der Medaille kritisiert, während er die andere favorisiert. Nicht sonderlich glaubwürdig. rvc
3.1.07 16:38
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung