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Wo liegt Aceh?

Nicht über die Schweizer Grenezne schauen!

Vor der Schweizer Minarettabstimmung am 28. November 2009 wurden die StimmbürgerInnen von der Justizministerin ermahnt, nicht über die Grenzen zu schauen. Der Islam in der Schweiz habe nichts mit dem Islam im Ausland zu tun.
Die aggressive Expansion des Islam lässt sich längst überall beobachten, wo die Scharia sich ausbreitet, sei es mit offenem Terror wie im Irak, wie im Schlachthaus des Sudan, sei es mit geduldetem Vordringen der Scharia wie zur Zeit in Indonesien, dem beliebten, aber etwas fernen Musterbeispiel für den angeblich „moderaten Islam“, sei es mit der Salamitaktik des Zwängens und Drängelns wie in der Schweiz, wo die Initianten und Befürworter der Minarettinitiative mit unverhohlenen Droh-Reaktionen aus dem Ausland eingeschüchtert werden sollen. Gleichzeitig heisst es, man dürfe nicht über die Grenze schauen! Doch, schauen wir über die Grenzen der Schweizer Zensurkultur:

Im September 2009 wurde in der indonesische Provinz Aceh einstimmig ein Gesetz verabschiedet, wonach Steinigung als Strafe für „Ehebruch“ (auch behaupteten) legal ist. Letzte Woche wurde in West-Aceh das Tragen enger Hosen für Frauen und von Shorts für Männer verboten. Jetzt sieht sich die Regierung mit dem Problem konfrontiert, das sie selbst herbeigerufen hat: ob die Scharia, die 2001 als Teil eines Friedensabkommens akzeptiert wurde, nun für ganz Indonesien gelten soll. Damit wäre Indonesien faktisch eine Erweiterung von Aceh, wie das>Wall Street Journal schreibt.

Obwohl Indonesien im guten Ruf steht, ein Musterbeispiel für eine Demokratie mit einer Moslemmehrheit zu sein, haben sich die schariainspirierten Gesetze in den letzten Jahren laut WSJ multipliziert. Frauen dürfen abends das Haus nicht mehr verlassen und heiratswillige Moslem müssen den Koran auf Arabisch lesen können. Diese Gesetze können von den lokalen Behörden verordnet werden, ohne Mitspracherecht der Bevölkerung, dh. unter Verletzung der indonesischen Verfassung, die die Religionsfreiheit für alle vorsieht, auch für Nicht-Moslems. Was etwa buddhistische Chinesen in Indonesien an Repressalien erleben durch die Moslems, wird im Westen gar nicht bekannt, ist kein Thema für die islamophile Presse. In Jakarta wurde auch nichts unternommen von Regierungsseite, die neu eingeführten Gesetze zu überprüfen, der Präsident schaut weg, schreibt WSJ. Die Islamistenpartei der „Gerechtigkeit“ verfügt schon über vier Kabinettssitze. Präsident Yudhoyono hat sich zwar der Terrorbekämpfung verschrieben, lässt aber den täglichen Religionsterror, der die gesamte Bevölkerung bedroht, zu.

Dieselbe Blindheit gegenüber dem islamischen Terror, unter dem man lediglich den Sprengstoffterror der „Islamisten“ versteht, nicht den täglichen Terror der Scharia, zeigt auch der Westen, dessen Appeasermedien nicht den Islam, nur die „Islamisten“ für terrorträchtig halten und die tägliche Gewalt gegen Frauen nach Schariarecht nie als Religionsterror begriffen haben, als korangeheiligte Gewalt.

Es sind dieselben, die den Zusammenhang zwischen Islam und Islamisierung abstreiten, und heute in der Schweiz den Zusammenhang zwischen Minarett und Scharia vernebeln. Der Islam in der Schweiz habe nichts mit der Scharia zu tun, heisst das neuste Orientmärchen aus dem Bundesrat.

Islam in der Schweiz hat natürlich nichts mit dem Islam an sich zu tun, der Islam in den islamischen Ländern scheint demnach nicht der richtige Islam zu sein Auch der in den europäischen Nachbarländern, in denen die Islamisierung so sichtbar rapide fortschreitet, dass die Moslems von GB schon die Ersetzung des englischen Rechts durch die Scharia fordern, soll für die Schweizer vor der Abstimmung kein Beispiel sein, an dem sie sich über die Langzeitperspektiven Allahs orientieren. Sie sollen nicht hinaus über ihre Grenzen schauen, so lauten die gouvernementalen Ermahnungen in den sog. Diskussionen. Die Schweizer Stimmbürger sollen keine „Ängste“ vor dem Islam aufkommen lassen und sich stattdessen von Saudi-Arabien mittels Drohungen mit Gegenmassnahmen erklären lassen, wie sie abstimmen dürfen.

Diese Drohungen haben nichts mit Angstmacherei zu tun, sondern es handelt sich um professionelle Information mit den Mitteln der politischen Einschüchterung seitens des Folterstaats Saudi.Arabien, der entscheidenden Anteil an der Aufklärung der Schweizer Stimmbürger zu liefern hat. (aus nebelnorn 3.11.09)
3.11.09 18:01
 



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